Was genau ist eigentlich Midi

M I D I   =   Musical  Instrument Digital  Interface

 

 

MIDI-Daten sind nur Steuerungsdaten für einen Klangerzeuger !

 

Mit einem "midifiziertem" Akkordeon (/Harmonika) sind Sie in Besitz des wohl vielfältigsten Instrumentes der Welt!  

Neben den natürlichen Eigenklängen des Akkordeons (am Akkordeon selbst ändert sich an dessen Eigenschaften absolut nichts!) können Sie bei Zuschaltung der Midi-Elektronik in Verbindung mit einem entsprechenden Soundmodul und einer Aktiven Laut-sprecherbox (PA-Anlage) jeden natürlichen und elektrischen (Instrumenten-) Klang spielen (je nach verwendetem Soundmodul)!

 

Lassen Sie auf Ihrem Akkordeon Ihr ganz persönliches Orchester erklingen! So wird Musizieren zum ultimativen Vergnügen!

 

Ganz wichtig:

 

Oft werden wir gefragt: "wie klingt denn BlueLine Midi?"

 

MIDI "klingt" überhaupt nicht!!! 

 

Midi ist eine genormte, elektronische Schnittstelle und dient rein als Datenübermittlung der gespielten Tasteninformationen an eine entsprechende Soundquelle!

 

Die Klänge werden ausschliesslich mit einem entsprechenden Soundmodul (Expander,...) erzeugt! Je nachdem, welche Klangquelle verwendet wird, wird das Klangerlebnis beeinflusst. Teure Soundmodule klingen i.d.R.  natürlich besser als vergleichsweise billigere Module! 

 

Wir empfehlem für das bestmögliche Klangerlebnis zu allen BlueLine Midi-Systemen unsere Soundmodule oder Soundboards.

 

Was wird benötigt, um mit einem mit Midi ausgerüstetem Akkordeon oder einer Harmonika MIDI spielen zu können?

 

  • in ein Akkordeon oder einer Harmonika eingebautes (BlueLine) Midi-System 
  • ein Klangerzeuger (Soundmodul,...) 
  • Verstärker-Anlage mit Lautsprecher oder Aktive(n) Lautsprecher         

 

BlueLine Midi gibt also (wie jedes andere Midi-System) nur die gespielte Tasteninformationen an ein angeschlossenens Soundmodul weiter.

Wie schnell und zuverlässig diese Informationen weitergeleitet werden, ist abhängig von der Qualität des Midi-Systemes, wobei BlueLine in Verarbeitungs- bzw. ÜbertragungsGeschwindigkeit sowie Zuverlässigkeit marktführend ist!

 

Midi leitet die entsprechenden Daten (welche Töne wie (lange) gespielt werden u.s.w...) an eine entsprechende Midi-Klangquelle weiter (Midi-Soundmodul, Keyboard,...); diese Klangquellen sind allein entscheidend für die Art und Qualität der Klänge, die wiedergegeben werden können!

 

Die Klangvielfalt und Klangqualität hängt nur von der an das Midi angeschlossenen Klangquelle ab! Alles Andere, wie die Ansprache, Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, Balgdynamik u.s.w. hängt natürlich

allein vom eingesetzten MIDI-System ab!

 

 

Was MIDI genau bedeutet und ist, und was man zusätzlich zu einem midifizierten Akkordeon (oder einer Harmonika) benötigt, erfahren Sie jetzt ausführlich:

  

 

MIDI (Musical Instrument Digital Interface) ist ein Hard- und Software umfassender Standard, der Anfang der 80er Jahre entwickelt wurde, um elektronische Musik-instrumente miteinander zu verbinden, von Computern steuern zu lassen und Notationen für Musik digital zu speichern.

 

MIDI selbst erzeugt keinerlei Töne oder Klänge, es sendet lediglich die Informationen 1:1 an eine angeschlossene Klangquelle (Soundmodul, Expander, Keyboard,...), nämlich welche Note(n) in welcher Art und Weise wiedergegeben werden soll(en). Die angeschlossene Klangquelle wertet diese Informationen aus, und gibt diese als Töne bzw. Klänge wieder, die vorher ausgewählt wurden, und zwar in derselben Art, wie die Taste/der Ton gespielt wurde. 

 

Mit einem midifiziertem Akkordeon oder Harmonika in Verbindung mit einem Klangerzeuger (Soundmodul) sind Sie in der Lage, jedes elektronische oder natürliche  Instrument (Klänge!) zu erzeugen. So können Sie über Ihrem midifiziertem Instrument beispielsweise Saxophon, Orgel, Klavier, Klarinette, Trompete, Geige, Tuba, Schlagzeug, versch. Geräusche und vieles mehr spielen, je nachdem, welche Sounds/Klänge die angeschlossene Klangquelle beinhaltet.

 

Wichtig ist die Tatsache, dass eine MIDI-Datei keinerlei Audio-Information (Klänge) enthält, sondern Angaben über zu spielende Noten, Tempi, Lautstärken u.s.w. und die für die einzelnen Stimmen zu benutzenden Soundprogramme (im MIDI-Jargon "Instrumente" genannt). 

 

Jedesmal wenn eine Note auf einem MIDI Instrument gespielt wird (Master) wird eine Nachricht zu einem anderen Instrument oder einem Klang-generator (dem Sklaven) geschickt um die gleiche Note gleichzeitig zu spielen. Um ein MIDI System zu "verbessern", muß man nur den Klang-generator (das Soundmodul...) auswechseln. Da sich die Technologie des synthetisierten Klanges (Midi-Klänge...) so schnell verändert werden elektronische Instrumente langsam veraltet.

 

Ein MIDI-Akkordeon jedoch, kann mit Hilfe eines modernen Klangerzeugers (z.B. Soundmodul) jederzeit auf den neuesten technologischen Stand gebracht werden, ohne daß man das Akkordeon selbst umbauen muß. 

Der Grund ist, daß man nur den MIDI Klanggenerator (z.B. Soundmodul,...) nachrüsten muß, und nicht das MIDI Akkorden ( den sogenannten Controller). Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber älteren elektronischen Akkordeons, wo das ganze Instrument aufgerüstet werden mußte und das alte Akkordeon viel von seinem Wert verlor.

 

Ein weiterer Vorteil des MIDI Akkordeons ist, daß man eine MIDI-Ausrüstung einem existierenden Akkordeon anpassen kann. MIDI paßt zu jedem Akkordeon, ob neu oder alt.

Man muß kein neues Akkordon kaufen.

 

Die am weitverbreitetsten Klanggeneratoren in MIDI Akkordeons sind Klangmodule (Soundmodul) oder auch Expander). Diese sind die Gehirne eines Synthesizers.

Mit bestimmten Klangmodulen kann durch den Einsatz von seperaten MIDI Kanälen mehr als ein Ton gleichzeitig produziert werden.

 

Auf dem MIDI Akkordeon können gewöhnlich verschiedene Kanäle für alle drei Akkordeon Tastaturen eingestellt werden; rechte Hand, Baß-Grundtöne und festgelegte Akkorde. Auf diese Art kann ein Expander unterschiedliche Instrumente für jeden dieser Teile zurückspielen.

Zum Beispiel kann die Melodie den Klang eines Windinstrumentes haben, begleitet von einem Seiten- Baßklang und dem Klang einer Rhythmusgitarre für die Akkorde. Da MIDI ein Industrie-Standardsystem ist, ist es möglich mehrere verschiedene Synethesizer und Expander zur gleichen Zeit zu benutzen, was die Auswahl an Klängen und Klangkombinationen so gut wie unbegrenzt macht.

 

MIDI Noteninformation kann vom Akkordeon über mehrere verschiedene Wege übertragen werden.

Die zwei verbreitesten Methoden ein Akkordeon in ein MIDI-Instrument umzuwandeln sind entweder durch das Anbringen von physischen Kontakten (veraltetete Technik) an jedes Ende der Tasten oder des Baßmechanismus oder durch einen magnetischen Sensor (aktuelle Technik) an jeder Taste der ein Signal sendet wenn die Note gespielt wird. Daneben gibt es weitere Methoden MIDI zu installieren, aber diese sind nicht so verbreitet (z.B. optische Sensoren).

 

Da MIDI heutzutage nur minimales Verkabeln und eine sehr kleine Leiterplatte beansprucht, fügen diese Veränderungen dem Instrument so gut wie kein Gewicht zu.

 

Die MIDI Sprache kann aber viel mehr als nur eine Noteninformation übertragen. Für den MIDI-Akkordeonist ist die am häufigsten verwendete Nachricht, die benutzt wird, Programm Änderung. Das ermöglicht es dem Akkordeonisten die Klänge, die vom Expander generiert werden, beim Berühren eines Knopfes entweder am Akkordeon selbst oder durch einen externen Programmierer zu ändern. Es ist nicht nötig den Expander wieder einzustellen, was oft etwas kompliziert ist.

 

Viele MIDI Akkordeons (wie BlueLine-Midi) benutzen auch einen kleinen Druckumwandler in den Blasebälgen des Instrumentes um die Lautstärke und die Balgrichtung zu bestimmen. Das bedeutet daß ein Lautstärke-Signal via MIDI an den Klanggenerator übermittelt ob das Akkordeon laut oder leise gespielt wird oder ob bei diatonischen Instrumenten der Balg gezogen oder gedrückt wird, damit der entsprechende Ton erklingen kann.

 

Das Klangergebnis hängt nur davon ab, welche Klangquelle (/Soundmodul) angeschlossen ist!

 

Umso besser die Qualität der Sounds der Klangquelle, umso besser "klingt" ihr midifiziertes Instrument! Es ist daher also ratsam, eine Klangquelle mit qualitiv hochwertigen Klängen zu benutzen. 

Für höchtmöglichen Klanggenuss empfehlen wir unser Soundmodul TR-290/390.

 

 

Was ist eigentlich ein Soundmodul?

 

Ein Soundmodul (oder auch Expander), ist ein externer elektronischer Klangerzeuger ohne spielbare Schnittstelle (also ohne Tastatur). Um es zu spielen, ist es deshalb nötig, es mit einem MIDI-fähigen Gerät anzusteuern, wie z.B. ein mit Midi ausgerüstetes Akkordeon bzw. /Harmonika.